Unser Team startet mit einer Bestandsaufnahme: Grundriss, Leitungen, vorhandene Schäden und tägliche Nutzungsabläufe. Wir notieren, wer das Bad nutzt und welche Einschränkungen oder Komfortwünsche bestehen. Daraus entsteht eine Prioritätenliste, die spätere Entscheidungen zu Kosten und Ausstattung nachvollziehbar macht.
Für den Kostenrahmen sammeln wir Positionen wie Rückbau, Abdichtung, Sanitär, Elektro, Fliesen, Malerarbeiten und Entsorgung. Wir kalkulieren zusätzlich einen realistischen Puffer für verdeckte Mängel, etwa an Leitungen oder Untergrund. Nutzen: bessere Planbarkeit; Risiko: zu knappes Budget führt oft zu Abstrichen bei Dichtung, Lüftung oder Sicherheit.
Bei der barrierearmen Planung prüfen wir Türbreiten, Bewegungsflächen und die Anordnung von WC, Waschtisch und Dusche. Eine bodengleiche Dusche, rutschhemmende Beläge und stabile Haltemöglichkeiten erhöhen Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Risiko: Ohne abgestimmte Maße kann es später zu Engstellen kommen, die sich nur mit Aufwand korrigieren lassen.
Zur Schimmelprävention arbeitet unsere Checkliste mit drei Säulen: Feuchtemanagement, Luftwechsel und materialgerechter Aufbau. Wir prüfen Abdichtungssysteme, Fugenqualität, Gefälle in Nasszonen und die Lüftung (Fenster oder Ventilator mit passender Leistung). Nutzen: weniger Schadensrisiko; Risiko: kleine Ausführungsfehler zeigen sich oft erst Monate später.
Für das Raumklima legen wir fest, wie geheizt und gelüftet wird, besonders in innenliegenden Bädern. Ein zeit- oder feuchtegesteuerter Lüfter kann sinnvoll sein, muss aber zu Schallschutz und Elektroplanung passen. Risiko: Unterdimensionierte Lüftung begünstigt Kondensat, überdimensionierte Systeme können unnötig laut oder energieintensiv sein.
Beim Thema Solarstrom fürs Eigenheim prüfen wir aus Teamsicht, ob Warmwasser oder elektrische Zusatzheizung im Bad künftig mitgedacht werden soll. Wir unterscheiden Eigenverbrauch und Einspeisung und halten fest, welche Geräte Lastspitzen erzeugen (z. B. Durchlauferhitzer, Handtuchheizkörper, Lüfter). Nutzen: bessere Abstimmung von Haustechnik; Risiko: ohne Prüfung der elektrischen Infrastruktur können Sicherungen, Leitungsquerschnitte oder Zählerkonzepte zum Engpass werden.
Für Photovoltaik-Finanzierung Optionen vergleichen wir grob: Kauf, Kredit, Miet-/Contractingmodelle und mögliche Kombinationen mit Modernisierungsvorhaben. Wir dokumentieren Laufzeiten, Serviceumfang, Versicherungen und was bei Dacharbeiten oder späteren Umbauten gilt. Risiko: unklare Vertragsdetails können zu unerwarteten Folgekosten führen, daher sollten Angebote transparent und schriftlich geprüft werden.
Rechtlich behalten wir parallel zwei Punkte im Blick: Mietvertrag verständlich prüfen bei Mietobjekten und klare Absprachen bei Eigentümergemeinschaften. Unsere Liste enthält Fragen zu Zustimmungspflichten, Umlagefähigkeit, Rückbauvereinbarungen und Dokumentation des Zustands vor Beginn. Nutzen: weniger Konflikte; Risiko: fehlende Zustimmung kann Zeitplan und Kosten belasten.
